Es bimmelt überall

kühe
kühe
Kühe auf der Weide
Überall begegnet man jetzt Kühen auf der Weide und das Gebimmel ist schon von weitem zu hören. Man hat sie vom Tal auf etwa 1000 müM gebracht, wo das Gras in diesem Frühjahr sehr reichhaltig und kräftig ist. Auf dieser Höhe werden sie gehalten, bis sie dann auf die Bergweiden bis über 2000 müM wechseln werden. Da in diesem Winter sehr viel Schnee gefallen war, wird sich die „Alpaufzug“ sicher noch etwas verzögern.

Das Murmeln des Wassers

Am Wasser
Am Wasser
Am Wasser
Heute morgen ist mir fast die Decke auf den Kopf gefallen und darum war der Entschluss, am Mittag die Wanderschuhe anzuziehen und in die sonnige Natur zu gehen, der absolut richtige und gesunde Entscheid. Die Wanderung war zwar nicht sehr lang, aber am murmelnden Gewässer entlang zu wandern wirkt sehr entspannend und wohltuend. Und in der Zeit der Schneeschmelze fliesst mehr Wasser als sonst und das Rauschen ist unüberhörbar. Nun sind wir zurück und der Kopf ist (fast) wieder frei – es hat sich mehr als gelohnt.

Winterwanderung

Winterstimmung
Winterstimmung
Winterstimmung
Unterdessen ist es Winter geworden. Zugegeben, der Übergang vom goldenen Herbst zu den weissen Landschaften jetzt ist etwas abrupt – viele Herbstwanderungen bekamen leider hier keinen Eintrag. Nach den verschiedenen Schneefällen haben wir nun schon ganz ordentliche Schneehöhen und die ersten Wanderungen, allermeist mit Schneeschuhen, liegen auch schon hinter uns. Die Landschaft ist weiss verzaubert und mit dem Sonnenschein wirkt alles wie auf einer Postkarte. Solche Wanderungen, auch wenn sie auch etwas kürzer ausfallen, sind wunderschön, manchmal auch etwas anstrengend, wenn noch keine Spuren gelegt sind. So ist der Winter herrlich – wie jede Jahreszeit hier.

Spiegelungen im Teich

Rinder
Rinder
Rinder im Spiegel
Fast am selben Ort, wo das letzte Bild entstanden war, sind wir heute auf der kurzen Wanderung beim schönsten Wetter am Teich einer Gruppe Rinder begegnet, die sich auf der Oberfläche des Wassers gespiegelt haben. Es war ein ganz spezieller Anblick für uns und das Gebimmel war weit herum zu hören. Die Rinder haben sich aber beim Fressen nicht stören lassen und wir sind dann weiter gewandert.

Kühler Morgenbummel

Am Wasser
Am Wasser
Am Wasser
Heute wird ein sehr heisser Tag werden – sogar auf unserer Höhe, wo wir leben, soll es bis 30°C werden. Darum sind wir schon sehr früh zu unserer kleinen Wanderung aufgebrochen, damit wir gegen Mittag schon wieder zu Hause sind. Die Temperatur war noch angenehm und das kühle Nass, bei dem wir vorbei gekommen sind, hat auch noch etwas Erfrischung ausgestrahlt. Und der Weg verlieft an vielen Orten im Schatten – es war also ein ganz angesehener Morgenbummel und jetzt halten wir uns dann im kühlen Haus still.

Was für ein prächtiger Tag

Was für ein prächtiger Tag
Bei diesen absolut perfekten Wetterverhältnissen haben wir uns wieder auf eine längere Bergwanderung aufgemacht. Am Ende waren es dann fast 6 Stunden, aber die Zeit ging wie im Fluge vorbei. Wir sind bis fast auf 3000 m.ü.M. gestiegen und wir haben noch ein paar einzelne Schneefelder angetroffen, von denen einige überschritten werden mussten. Aber das alles ging völlig problemlos. Die Temperatur war angenehm und der leichte Wind kühlte auch und so war der Aufstieg nicht all zu schweisstreibend. Wir haben verschiedene andere Berggänger angetroffen, aber es ist ja jetzt Schulferienzeit – da ist das alles nicht verwunderlich. Aber nicht nur Menschen haben wir getroffen, auch viele Schafe, die in Gruppen nach Gras suchten und uns ein einigen Stellen sogar den Weg versperrten. Aber mit ein paar unaufgeregten Worten und ohne grosse Gestik haben sie den Weg freigegeben und wir konnten weiter ziehen. Ein wunderschöner Bergwandertag geht zu Ende.

Es rauscht gewaltig

Schneeschmelze
Schneeschmelze

Und schon sind wir wieder zurück von einer weiteren wunderschönen Wanderung im abgelegenen Tal. Einmal mehr war der Himmel stahlblau und die Föhren und Lärchen leuchteten mit ihrem noch hellen grün. Die Bergbäche führen immer noch viel Wasser, die Schneeschmelze ist noch nicht zu Ende. Darum war auch überall starkes Rauschen zu hören und es war ratsam, die paar wenig vorhandenen Brücken zu benützen. Wir sind dann auch etwas länger an diesem Bach hier gesessen – einfach so und haben all den Geräuschen gelauscht. Natürlich knatterte mal kurz auch ein Helikopter vorbei. Nun sind wir ziemlich verschwitzt, aber glücklich zurück.

Zum Baden wohl zu frisch

Am smaragdgrünen Teich
Am smaragdgrünen Teich

Bei wiederum strahlendem Sonnenschein und sehr guter Fernsicht machten wir uns auf eine kleine Wanderung. Die Sonne brannte zwar sehr, aber die teilweise starke Bise kühlte immer wieder sehr gut ab und so war es ein Genuss, wieder einmal mehr durch die Landschaft zu streifen. Das kühle Nass des Teiches lud also gar nicht wirklich so zum Bade ein, so „überhitzt“ waren wir gar nicht. Schon der der Anblick des Wassers mit den Spiegelungen des dunkelblauen Himmels und der grünen Farben ringsum war so erfrischend, dass wir uns bald wieder auf den Abstieg machen konnten.

Gelb so weit das Auge reicht

Trollblumen
Trollblumen
Trollblumen

Beim Start am Morgen zur heutigen 4½-stündigen Wanderung war der Himmel etwas bewölkt und die Prognosen sagten etwa das selbe – bis hin zu möglichen Gewittern am Abend. Darum sind wir auch relativ früh aufgebrochen. Doch die Wolken verzogen sich immer mehr und es wurde immer wärmer und sogar heiss. Auf über 2000 m.ü.M. blühen zur Zeit an vielen Orten neben vielen anderen die Trollblumen – die grossen Wiesen leuchten in einem intensiven Gelb. Bald werden dort dann aber die Kühe weiden – bei vielen Alphütten richtet man sich für den Bergsommer ein und einige Zäune sind schon bereit.

Unterwegs in blau und grün

Blau und grün
Blau und grün
Blau und grün

Auch heute waren wir nicht wirklich lange auf breiten und schmalen Wegen unterwegs, aber die verschiedenen Ausblicke waren auch wieder sehr schön und eindrücklich. Das tiefe Blau des fast wolkenlosen Himmels und das leuchtende Grün der Bäume, Büsche und Wiesen machten fast jede Aussicht zu einem Kalenderbild. So war das unterwegs sein einmal mehr unvergesslich und schon fast unverzichtbar. Um so viel wichtiger ist es doch, all die Bilder zu verinnerlichen – jedenfalls wichtiger, als sie digital irgendwo gespeichert zu haben.