Auch schon die Haselblüten

Haselblüten
Der Frühling scheint mit Riesenschritten kommen zu wollen – die Wetterprognose sagt noch mindestens die nächsten 5 Tage sonniges und warmes Wetter voraus. Auch die Haselsträucher sind davon überzeugt und die Haselblüten leuchten kräftig gelb vor dem strahlend blauen Himmel. Für die Haselpollen-Allergiker beginnt die mühsame Zeit also in diesem Jahr schon sehr früh. Vor genau einem Jahr war es noch bitterkalt, hier bis minus 13°C und man musste sich ganz schön warm anziehen. In diesem Jahr gibt es schon Leute, die spazieren im T-Shirt rum. Ob sich das Wetter dann wieder „normalisieren“ wird? Wir werden sehen – Langfristprognosen sind nicht wirklich sehr genau.

Auch die Krokusse

Krokusse
Das Wetter bleibt gemäss den Prognosen für die nächsten 5 Tage weiterhin sonnig und die Temperaturen steigen schon über 10°C auf dieser Höhe. Das hat offenbar die Krokusse in der Wiese auch schon geweckt und an einer etwas geschützten Stelle unter einer Eiche leuchtet es bereits violett im braunen Gras. So schnell geht es in diesem Jahr – erst gab es noch sehr viel Schnee und jetzt blühen schon die ersten Frühlingsblumen – sogar die ersten Bienen haben die Blumen auch schon entdeckt. Hoffentlich lassen sich die Triebe der Büsche und Bäume nicht all zu sehr verlocken, ein Kälteeinbruch wäre dann nicht sehr förderlich für die weitere Entwicklung.

Alpenveilchen blühen schon

Alpenveilchen
Alpenveilchen
Alpenveilchen
Die Temperaturen steigen während dem Tag schon so weit, dass sich auch noch weitere Vorboten des Frühlings gemeldet haben: Die Alpenveilchen (oder Zyklamen) blühen wunderbar violett und zaubern einen farbigen Schimmer über den noch braunen Boden. In einer Beschreibung heisst es zwar, sie würden von Juni bis September blühen, aber dieses sonnige Plätzchen, wo diese Zyklamen wachsen, ist offenbar so sonnig und warm, dass ihnen diese Beschreibung egal ist. Vielleicht ist es auch eine Variante, denn in der Beschreibung steht auch, dass es 22 verschiedene Arten gäbe. An dieser Ecke war es aber in den letzten Jahren schon immer zu beobachten: Sobald der Schnee geschmolzen ist und die Tage warm und sonnig sind, blühen sie klein, aber sehr fein.

 

Viel Sonne und viel Schnee

Sonne und Schnee
Sonne und Schnee
Heute ging es auf der längst geplanten Schneeschuhtour wieder zurück in den hohen Schnee. Das sonnige Wetter mit dem blauen Himmel hat dazu die beste Kulisse abgegeben.  Auf dieser Höhe ist es beeindruckend, wie hoch der Schnee noch liegt. Die riesigen Felsblöcke, die hier liegen, sind fast alle eingeschneit oder tragen eine dicke weisse Haube. Hier auf der Spur zwischen all den Felsen durchzugehen, ist immer wieder unbeschreiblich schön und erinnert fast ein bisschen an eine Mondlandschaft. Klar gibts auf dem Mond keinen Schnee, aber die etwas fremde Umgebung ist doch sehr ungewohnt und speziell. Der Auf- und der Abstieg erfolgt ziemlich steil durch einen Lärchenwald – mit dem vielen Schnee ebenfalls wunderschön. Unterwegs waren wir fast allein – bis auf zwei Personen haben wir niemanden angetroffen. Auf den Pisten nicht weit von hier war es aber ein bisschen anders.

Die ersten Vorboten

Schneeglöckchen
Schneeglöckchen
Schneeglöckchen
Noch vor fünf Tagen hat es sehr viel geschneit und auf unseren kleinen Ausflügen von zu Hause haben wir dann mit den Schneeschuhen verschiedene schöne Spuren anlegen können. Es ist einfach toll, wenn man da so querfeldein und über verschneite Wiesen und durch Wälder streifen kann und gar nicht mehr an die Wege gebunden ist. Die Schneeschuhe tragen einem gewissermassen über den Schnee. Klar, im Tiefschnee kann es auch etwas mühsam werden, weil man dann trotzdem etwas einsinkt und das Gehen erschwert ist. Jetzt scheint seit drei Tagen den ganzen Tag über die Sonne, der Himmel ist tief blau und es ist keine einzige Wolke zu sehen. Die Temperaturen sind massiv gestiegen. Der Schnee schmilzt überall und heute haben wir nun die ersten Vorboten des Frühlings entdeckt – Schneeglöckchen durchdringen die Schneedecke. Auf Französisch heissen sie ja „perce-neiges“ – die „Schneedurchdringer“ also – und sie machen ihrem Namen alle Ehre. Die nächsten paar Tage soll es weiterhin strahlendes Wetter geben. Da werden wir solche Boten wahrscheinlich noch an weiteren Orten antreffen.

 

Der frühe Herbst

Herbstzeitlosen
Herbstzeitlosen
Herbstzeitlosen
Auf der heutigen ganz kurzen Wanderung haben wir am Wegrand tatsächlich die ersten Herbstzeitlosen angetroffen. Das zarte violett auf dem hellbraunen Untergrund des vertrockneten Grases wirkt unscheinbar. Später haben wir weitere Orte mit diesen Herbstblumen angetroffen. Der frühe Herbst meldet sich also bereits am 2. September. Nach dem heissen und trockenen Sommer ist alles viel früher – die Natur beeilt sich offenbar, alles noch zur Blühe zu bringen. Auch in verschiedenen Gegenden hat bereits die Weinlese begonnen – das ist also auch viel früher, als in den vorangegangen Jahren. Ob man daraus auch etwas auf den kommenden Winter schliessen kann? Gibt es einen strengen Winter mit viel Schnee, so wie im vergangenen Jahr oder doch eher einen milden Winter, wie wir das ja auch schon öfters erlebt haben? Wir wissen es noch nicht und werden sehen.

 

Edelweiss am Wegrand

Edelweiss
Edelweiss
Edelweiss
Bei der heutigen kleinen Wanderung sind wir bei grossen Kräuerfeldern vorbei gekommen. Da wachsen ganz unterschiedliche Kräuter, die offenbar – nach der Anschrift zu schliessen – später in Bonbons verarbeitet werden. Und da haben wir auch eine ganz Abteilung mit Edelweiss gefunden, die jetzt gerade sehr schön und eben weiss blühen. Ein seltener Anblick, wenn diese Pflanzen da in genauen Reihen und mit regelmässigen Abständen auf dem grossen Feld wachsen. Aber offenbar behagt ihnen der steinige Untergrund und die heissen Temperaturen. In dieser Gegend werden Kräuter aber auch angepflanzt, die später zu Teekräutern verarbeitet werden und wie man sehen kann, wird der Anbau auch biologisch gemacht. Ausser Wasser gibt es keine zusätzlichen „Nährstoffe“ oder Dünger. Auch irgendwelche Gifte werden da ganz offensichtlich nicht eingesetzt. Eigentlich schön, dass es so etwas heute noch gibt.

So viel Sonnenschein

Sonniger Tag
Sonniger Tag
Sonniger Tag mit grün, blau und weiss
Gestern Abend hat man ja vermuten können, als der Himmel und die Wolken ein bisschen Abendrot gezeigt hatten, dass es heute ein sehr schöner und sonniger Tag mit überaus klarer Fernsicht werden könnte. Und in der Tat – der Aufbruch lohnte sich. Die über den Berggipfeln aufsteigenden Cumulus-Wolken zeichneten wunderbar hell und weiss am tief blauen Himmel und das Grün der Pflanzen und Bäume leuchtete kräftig – die Wiesenpflanzen sind noch immer in voller Blüte. In so einer Landschaft ist es wunderschön, den gewählten Wegen entlang zu gehen – manchmal ist er, manchmal auch nur schmal. Hier ist wirklich der Weg das Ziel.

 

Ein kleines bisschen Abendrot

Abendrot
Abendrot
Abendrot
Nach einem schönen, aber nicht wolkenfreien Tag mit etwas Abwechslung, aber ohne Niederschlag, gibt es am Himmel neben den grauen Wolken auch ein bisschen Abendrot. Das verspricht nach der alten Wetterregel also, dass es morgen auch ein schöner Tag werden könnte. Ich habe die Prognosen gar noch nicht angesehen, das werde ich aber sicher noch tun. Ich würde am Morgen nie einfach losziehen, ohne auf die Wetterfrösche konsultiert zu haben. Und mit der heutigen Technik der Smartphones kann man auch von Unterwegs nachsehen, wie sich das Wetter entwickeln wird – natürlich muss man selber auch an den Himmel schauen und die eigenen Erfahrungen mit dem Wetter berücksichtigen. Mal sehen, wohin es uns morgen ziehen wird.

 

Satte grüne Wiesen

Wiesen
Wiesen
Saftige Wiesen
Wenn man zur Zeit zu Fuss unterwegs ist, fallen einem die sattgrünen und bunten Wiesen auf. Das Gras ist sehr kräftig gewachsen und die verschiedensten Wiesenblumen blühen in allen Farben. Dort, wo man später das Gras schneiden wird (hoffentlich nicht zu früh) und es zum Heu trocknen lässt, wird sicher eine sehr gute Qualität eingefahren werden können. Und dort, wo man das Vieh weiden lässt, finden die Tiere sehr gehaltvolle Nahrung – sicher ganz zu ihrer Freude. Unsere Freude ist es, an diesen farbigen Wiesen entlang zu wandern und sie zu betrachten.